Seit Juli 2025 setzt die „Arbeitsgemeinschaft für Kultur und Gesellschaft e.V.“ ein Projekt zur Stärkung der zeitgeschichtlichen Erinnerungsarbeit um.
Das Gedenken an die Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde wird in München vor allem von der Gedenkinitiative für die „Euthanasie“-Opfer getragen, in der sich überwiegend Opfer-Angehörige, aber auch Vertreter der Stadtgesellschaft, Institutionen wie die MüPE, die Sozialpsychiatrischen Dienste und das Isar-Amper-Klinikum engagieren. Das Fortbestehen der Gedenkinitiative ist bedeutsam, um dieses bürgerschaftliche Engagement und der Einbezug von Selbsthilfe mit den Angehörigen und Betroffenen in dieser deutschlandweit einmaligen Form das Gedenken „von unten“ gestalten und dabei aber auch mit etablierten Institutionen zu kooperieren.
Das Projekt „Erinnerungskultur stärken“ wird derzeit finanziert durch die „Kulturstiftung Oberbayern“ und die „Franz und Rosa Eben-Stiftung“.
Ihre Ansprechpartnerin:
Dr. Sibylle von Tiedemann s.von-tiedemann@kultur-gesellschaft.de
